Lottis Feengeschichte


> Diese Geschichte hat mir unsere Große (5,5 Jahre alt) für ihre Oma zum Geburtstag diktiert und danach die passenden Bilder gemalt! Sie hat sich solch eine Mühe gegeben, dass ich beschlossen habe, sie hier zu zeigen. Bei den "Höhlenbildern" habe ich ihr beim Hintergrund geholfen, das wollte sie nicht selbst machen. <

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"Ein abenteuerlicher Ausflug"


Eine Feengeschichte von Lotti

Es waren einmal zwei Feen, der Junge hieß Knopfi und das Mädchen Rosa. Die Feen waren wunderschön. Eines Tages wollten sie einen Ausflug machen ohne ihre Freundin Schleifi, denn die wusste schon viel von der Welt.
Sie kamen zu einer Blumenwiese. Dort sahen sie dann plötzlich etwas Blaues scheinen. Es war ein schöner Luftballon, der schwebte im Wind. Sie folgten dem Luftballon. Der führte zu einer Höhle und flog dann hoch in die Wolken.

Aus der Höhle kam kalte Luft. „Es ist ganz schön kalt da drin“, sagte Knopfi. „Aber wir sollten uns was Warmes zaubern und trotzdem reingehen, weil da bestimmt ein Schatz ist!“ Rosa zuckte mit den Schultern und sagte: „Naja, ich war noch nie in einer Höhle,aber ich kann es ja mal versuchen.“ „Dafür war ich aber schon mal in einer Höhle und da war es ganz spannend drin.“ Die beiden zauberten sich warme Winterjacken und Taschenlampen und gingen hinein.
Sie liefen und liefen und liefen. Rosa fühlte sich nicht wohl und flüsterte: „Knopfi, wollen wir nicht lieber wieder zurückgehen?“ Doch er sagte: „Nein. Wir kriegen den Schatz und finden wieder nach Hause. Sei doch mal nicht so ängstlich!“ Und weiter ging es.
Sie liefen mal nach links und mal nach rechts und dann geradeaus. Und dann bogen sie um eine Kurve. Plötzlich stolperte Rosa. „Was war das?“ fragte sie und leuchtete dorthin, wo sie gestolpert war. Da stand eine kleine Kiste. „Ist da vielleicht ein Schatz drin?“ fragte Knopfi. „Na, lass uns doch erst mal reingucken“, meinte Rosa. Als sie die Kiste öffneten, waren 3 Bürsten drin, eine lilane, eine rosane und eine blaue. „Super, unsere alten Bürsten sind sowieso kaputt, jetzt haben wir neue!“ freute sich Rosa.Also nahmen sie die Schatzkiste mit. Vor lauter Freude passten sie nicht auf, wo sie lang gingen. Plötzlich merkten sie, dass sie sich verlaufen hatten. Knopfi und Rosa fühlten sich nun gar nicht mehr wie starke Entdecker und Rosa fing auch noch an zu weinen.

„Wir haben noch nicht genug Zauberkraft, um uns hier raus zu zaubern“, sagte Knopfi, „aber ich habe eine Idee! Wir können den Lichtschein von unserer Taschenlampe nach Hause zaubern, damit Schleifi uns findet!“ Und das machten sie auch.
Zu Hause fragte sich Schleifi, wo die beiden denn bleiben, denn sie wollten doch nur einen kleinen Ausflug machen. Doch dann entdeckte sie den Lichtschein. „Wo der wohl herkommt“, wunderte sie sich. Das Licht wackelte hin und her und wollte, dass sie mitkommt. Das verstand sie sofort.

Schleifi folgte dem Licht bis zur Höhle. Sie zauberte sich auch eine Jacke und noch ein langes Seil und einen Haken an die Steine. Dort befestigte sie das Seil und nahm das andere Ende in die Hand und ging dem Lichtschein hinterher.

Nach einer Weile fand sie ihre Freunde. „Da seid ihr ja!“ sagte sie, „Was macht ihr denn hier?“ „Wir haben einen Schatz gefunden und uns dann verlaufen!“ antwortete Knopfi. „Gut, dass ihr mir euer Licht geschickt habt! Fasst mit am Seil an, dann finden wir wieder raus!“
Als sie endlich wieder draußen waren, sagte Rosa: „Da bin ich aber froh, dass wir eine so gute Freundin haben. Ohne dich hätten wir nicht mehr rausgefunden!“
Nachdem sie zu Hause angekommen waren, verteilten sie den Schatz: Schleifi bekam als Dankeschön die lilane Bürste, Knopfi die blaue und natürlich Rosa die rosane. Das nächste Mal, wenn sie in eine Höhle gehen, dann nehmen sie auf alle Fälle Schleifi mit, weil sie immer so gute Ideen hat, zum Beispiel ein Seil mitzunehmen.

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